Eintagsfliegen

Die Bedeutung von Eintagsfliegen für Fliegenfischer: Nahrungsquelle für Salmoniden in allen Entwicklungsstadien

Eintagsfliegen sind für uns Fliegenfischer von großer Bedeutung, da sie die Nahrung für Salmoniden in allen Entwicklungsstadien darstellen. Es gibt eine Vielzahl von Arten, die nahezu das ganze Jahr über aktiv sind. Diese Arten unterscheiden sich in Größe und Farben und stellen hohe Ansprüche an ihren Lebensraum, wodurch sie einen guten Indikator für die Gewässergüte darstellen. Sie benötigen kühles, sauberes und sauerstoffreiches Wasser und sind hauptsächlich in Fließgewässern anzutreffen, gelegentlich auch in kühleren Kleinseen.

Quelle: BioLib

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Das Lebenzyklus der Eintagsfliege: Von der Larve bis zum Spent

Die Larven leben ein bis drei Jahre am Gewässergrund, bevor sie ausgereift sind und an die Wasseroberfläche steigen. Dort schlüpfen sie aus ihrem Panzer und müssen schnellstmöglich ihre Flügel trocknen, um nicht leichte Beute zu werden. In diesem Stadium werden sie als Subimago bezeichnet und sind flugtauglich. Sie verfügen über nach oben gerichtete Flügel, einen breiten Kopf und große Augen, sowie ein Schwänzchen mit zwei oder drei dünnen Fäden. An Land häuten sie sich erneut und können sich nun fortplanzen, als sogenannte Imago. In diesem Stadium sind die Flügel durchsichtig und oft bunter. Das Weibchen sucht nun einen Partner zur Fortpflanzung und legt nach der Paarung in der Luft die Eier ins Wasser ab, wodurch es erneut zur leichten Beute wird. Einige Arten legen die Eier unter Wasser an Wasserpflanzen ab. Nach dem Eierlegen fliegt das Weibchen als Spent auf das Wasser und schlägt mit den Flügeln.

Insgesamt verdeutlichen die Lebenszyklen und Verhaltensweisen der Eintagsfliegen ihre Bedeutung als Indikatoren für die Gesundheit von Gewässern und ihre wichtige Rolle im natürlichen Ökosystem.

Quelle: BioLib

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Unser Tipp fűr eine selbstgebundene Eintagsfliege

Die Eintagsfliegen sind in der Regel die am häufigsten gebundenen Muster unter Fliegenfischern. Diese Muster werden sehr schnell und ohne besondere Fertigkeiten gebunden. Wir benötigen ultrafeinen Faden von Hends, dann CDC-Federn in Naturfarbe und eine saubere, entgratete Pfauenfeder. Die Pfauenfeder, von kleinen Federchen befreit, eignet sich hervorragend für den Körper. Die Flügel herstellen wir aus CDC-Federn. Der Schwanz besteht aus Coq de Leon. Wir machen eine Grundwicklung und binden den Schwanz an. Danach nehmen wir die saubere Pfauenfeder und wickeln sie gleichmäßig um den Haken bis zum Beginn des Hakenöhrs. Dann nehmen wir am besten zwei CDC-Federn, legen sie symmetrisch aufeinander und binden sie an. Die Fliege ist fertig.

Im nächstem Beitrag kannst du dich auf Steinfliege freuen.

Harry